
Stellt euch vor, ihr trefft in der Umkleidekabine eures Beach-Clubs Britney Spears. Sie ist alleine, ganz alleine. Erst vor zwei Tagen hattet ihr im Fernsehen gesehen, wie sie sich eine Glatze rasierte. Na klar, das, was sie das jetzt trägt, ist eine blonde Perücke, denkt ihr euch. Britney Spears’ Lächeln sieht etwas verschoben aus, sie scheint trotzdem zu strahlen. Eure Augen wandern über Britneys Körper – sie trägt nur einen BH und ein Höschen. Jep, ein Unterhöschen. Mann, mit Britney in Unterwäsche alleine in der Umkleide. Ihr seht euch als Retterinnen in der Not: Britney Spears bekommt euren Bikini, euren Ersatz-Bikini. Und sie nimmt ihn an. Wirklich! Sie folgt euch auf euer Hotelzimmer, zieht sich um. Und dann bedient sie sich – an eurer Minibar. Ihr findet das irgendwie lustig. Hey, Britney ist ja echt voll so, wie die Medien immer schreiben, denkt ihr euch und beobachtet Brit, wie sie verschiedene Flaschen aus eurer Minibar zusammenmischt – und trinkt. Und trinkt. Und trinkt. Hey Girls, strahlt Britney Spears euch an und begleitet euch zurück zum Pool. In eurem Bikini. Zu dritt legt ihr euch auf die Strandliegen. Mann, das müssen wir festhalten, denkt ihr euch, lasst euch fotografieren, Britney macht alles mit. Sie lächelt, zieht Grimassen, verbringt ein paar Stunden mit euch.
Am nächsten Tag erfahrt ihr, dass sich Britney Spears zum zweiten mal in eine Reha-Klinik hat einliefern lassen. Whoah, und ihr habt sie in den letzten Stunden in Freiheit erleben dürfen, denkt ihr euch. Eigentlich, findet ihr, müsste der Superstar euch doch Miete für den getragenen Bikini bezahlen. Ach nö, nochmal mit Britney plaudern, dazu habt ihr irgendwie keine Lust. Ihr seid ja zwei echte Schlampen und habt eine viel bessere Idee: Ihr wendet euch an die Zeitschrift, die euch am meisten bietet – und erzählt den Journalisten euer Erlebnis mit Britney Spears. Die Fotos bekommt die Zeitschrift auch. Das gibt sicher fett Kohle, denkt ihr euch.
Mann, ihr zwei Schlampen habt echt verdammtes Glück. Keine geringere als die US Weekly will euch gut für die exklusive Story bezahlen. Heute ist die Zeitschrift erschienen und w o w – ihr seid sogar auf dem Titelblatt. Herzlichen Glückwunsch.









Raquel


