
Nein, das habe ich nicht erfunden: Im amerikanischen Rolling Stone, dem bekanntesten Musikmagazin der Welt, ist diesen Monat eine musikalische Lobeshymne auf Britney Spears zu lesen.
Ausgelöst von der Telephone-Diskussion (das einst von Lady Gaga geschriebene Lied, das erst hätte von Britney gesungen werden sollen, am Ende aber doch bei Gaga selbst landete, eine “viel schlechtere” “viel bessere” geheime Testversion von Britney folgte neulich) schreibt Musikjournalist Rob Sheffield davon, dass Britneys Version die von Lady Gaga um eine Robo-Meile schlage.
Spears’ Album Blackout sei möglicherweise das einflussreichste Pop-Album der vergangenen fünf Jahre – habe es eine neue Pop-Richtung vorgegeben.
Und jetzt kommt’s – Sheffields verwunderlicher Vergleich:
“Britney nutzt Auto-Tune in der Art und Weise wie Bob Dylan eine Mundharmonika benutzt – zielgerichtet sowie zu Gunsten von Atmosphäre und einem außerirdisch seltsamen Sound-Effekt. Es ist eine Wucht aus stimmlicher Verzerrung, aber ausdrucksstark und dazu fähig, lustig-wild oder heftig angepisst oder verführerisch zu klingen.”
Darf der das?
P.S.: Den ganzen Artikel im Original könnt ihr hier lesen, eine deutsche Übersetzung hier.
[Foto: WENN, März 2010]