
Seit drei Tagen verbringt Lindsay Lohan ihre Tage und Nächte in einer kleinen Zelle im Knast von Los Angeles. Weil sie gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte und nicht zu gerichtlich angeordneten Anti-Alkoholiker-Treffen erschienen war, wurde LiLo zu 90 Tagen Gefängnisstrafe verurteilt.
Strafen, die in den seltensten Fällen ganz im Knast abgesessen werden. Es ist üblich, dass die tatsächliche Zeit im Gefängnis stark verringert wird, der Rest der Zeit dann auf Bewährung in Freiheit oder in der Reha(b) gebüßt wird.
In Lindsays Fall war zuerst die Rede von tatsächlichen 22 Tagen. Inzwischen sind es mögliche 14 Tage im Knast, also noch elf. Dass die Anzahl noch weiter verringert wird, ist nicht ausgeschlossen und wäre dann auch kein Promi-Bonus, sondern tatsächlich nicht unüblich. Wobei gesagt werden muss, dass Normalos keine erfahrenen Promi-Anwälte haben.
Der frühstmögliche Termin für die Entlassung aus dem Knast wäre der 1. August, dann hätte Lindsay neuneinhalb Tage dort verbracht.
Was es sonst noch so aus dem Lohan-Knast zu berichten gibt:
- Das Gefängnis wird mit Anrufen von Fans bombardiert – angeblich rufen bis zu 100 Leute stündlich an, die Lindsay sprechen wollen.
- Lindsay bekommt Besuch. Bis jetzt waren Schwester Ali Lohan und Mutter Dina Lohan da – und Lindsay Exfreund Exfreundin Samantha Ronson. Mit ihrem Vater Michael Lohan will Lindsay ja bekanntlich nichts mehr zu tun haben.
- Kein PC, kein Internetzugang, kein Twitter.
- Lindsay kann im Knast ganz gut schlafen, sagt aber, sie habe Angst um ihre Sicherheit. Sie befürchtet, doch noch auf andere Insassen zu treffen, die ihr dann etwas antun könnten.
- Lindsay soll sich gut benehmen und “unglaublich schön aussehen”.
- Sie soll auch bald ihr Lieblingsbuch “Der Alte Mann und das Meer” (Ernest Hemingway) geliefert bekommen – ihre selbst mitgebrachte Kopie musste sie draußen lassen.
- Lindsay ist dankbar für das Knast-Essen. Mittwochmorgen gab’s Müsli und ein hartgekochtes Ei zum Frühstück.
- Auch Drogen darf Lindsay Lohan im Knast konsumieren: Dank offiziell bestätigter Sucht wird LiLo täglich mit Adderall (soll gegen ADHS helfen, ist aber ein heimliches Hollywood-Schlankmittel) und Ambien (ein viel zu starkes Schlafmittel) versorgt.
- Lindsay hat das Pech, am Dienstag eingebuchtet worden zu sein – Bestelltag für Extras wie Wasserflaschen, Süßigkeiten, Kosmetik ist am Montag. Sie muss bis kommenden Montag warten, um eine erste Bestellung aufgeben zu können. Bis dahin gibt es scheinbar nur Wasser aus dem Hahn oder Milch.
- Andere Insassen – übrigens größtenteils Mörderinnen - lassen nach außen dringen, dass sie sauer über die Sonderbehandlung sind, die Lindsay bekäme. So soll LiLo ein eigenes Telefon zur Verfügung haben, auch einen eigenen Aufpasser. Der Polizeichef von Los Angeles aber betont, dass Lindsay behandelt würde “wie jeder reguläre Insasse in dieser Klassifizierung. Es gibt keine Sonderbehandlung.”
Die Quellen dieser wirklich wichtigen Nachrichten sind übrigens nur zuverlässige, die ihre Infos von Quellen im Knast-Umfeld haben – wie in diesen Fällen TMZ und People. Den erfundenen Quatsch lasse ich wie immer in den Tiefen des Internet verpuffen.









Raquel


